Rund um den Schaffhauser Radrennsport

Bilder vom Besuch in der Maggi Singen

Maggi-Event in Singen

Die Reihenfolge, der Treff, die Fahrt, die Betriebsbesichtigung und der z’Nacht.
So der Ablauf des Ausfluges zur Maggibesichtigung vom 16. Januar 2019.
Im Ebnat-Bistro versammelten sich die Teilnehmer bei Kaffee und anderen Getränken.
Man kennt sich und das Wiedersehen war herzlich. Pünktlich ¼ nach 3 Uhr wurde der Bus von Steinemann bis auf den letzten Platz gefüllt so dass mit Herbert ein zusätzliches Gefährt eingesetzt wurde das die 18 Besucher allesamt zur Maggibesichtigung nach Singen transportierte. Den Bus steuerte wieder mal René dessen positive Fahreigenschaften keine Zweifel zuliessen.
Heike schloss sich in Singen noch an und wir waren mit 19 Personen komplett. In Singen erwartete uns an der Maggi-Pforte Herberts Partnerin Uta die in dieser Firma ihr Brot verdient und sie führte uns geschlossen in den Vorführraum wo wir uns mit Cafe und sonstigen Snacks versorgen konnten.
     Martin Ruepp, seines Zeichen Betriebsleiter der Produktion kam mit Helm und ganz in Weiss gekleidet.
Er zeigte uns mit einer eindrücklichen Präsentation die Anfänge von Maggi an dem Julius Maggi mit seinem Wissen und Visionen den Grundstein zur heutigen Firma legte. Julius Vater betrieb eine Mühle die Julius Maggi übernahm und dieser Julius hatte eine Vision die Nachhaltig zu einer haltbaren Nahrungsmittelproduktion führte wie wir sie heute schlussendlich kennen. In der damaligen eher armen Umgebung war dies sehr willkommen.
Die Vielfalt der Anfänge mit den vielen Details sind auch auf den Bildern zu ersehen (oder hier klicken).
     Speziell Umweltfreundlich ist der Wärmeaustausch mit der Nachbarfirma +GF+ die mit Kupolöfen grosse Mengen Abgase erzeugen und dementsprechend Wärme. Die zusätzlich dem Abgas entzogene Wärmeenergie wird in einem Thermoöl gespeichert, das über ein etwa 400 Meter langes Rohrleitungs-System in das etwa 200 Meter entfernte Kesselhaus von Maggi gepumpt wird. Die Firma Maggi nutzt das etwa 280 Grad Celsius heisse Thermoöl, um mit Hilfe eines weiteren Wärmetauschers lebensmittelechten Dampf zu erzeugen. Dieser Dampf wird zur Sterilisation von Nassfertiggerichten wie z.B. Ravioli, für Trocknungsprozesse bei der Herstellung von Trockensuppen und Saucen sowie für thermische Prozesse bei der Würzeproduktion genutzt. Mehr... 

     Nach der visuellen Information ging es weiter in die Produktion und wir gingen den sehr ehrwürdigen Gebäuden auf speziell für Fussgänger gekennzeichneten Strassen in die Maggi Produktionsstätten. Bevor es richtig losging mussten wir aus hygienischen Gründen und Lebensmittelvorschriften die Kleider wechseln, es gab ein weisses Overall, Schuhe und einen Stosshelm um Unfälle zu vermeiden das zu sprücheklopfenden und lustigen Einlagen führte.
      In der ersten Station führte uns Martin Ruepp in die Produktion und Verpackung der Maggiwürfel und dann in die Abfüllanlage der Maggiwürze das vom Abfüllen, Etikettieren bis zur Verpackung in der automatischen Anlage bestaunt werden konnte.
Weiter ging es in die Professionelproduktion in der für Restaurants und sonstige Grossverbraucher Produkte hergestellt und verpackt werden dessen Aussehen der Verpackung unverkennbar an Grösse zunahm. In der riesigen Halle liefen schon etwas ältere Automaten die aber nur von Kenner erkannte werden können, es lief ja alles wie am Schnürchen.
Die Palette der Produkte sind Saucen, Bouillons, Suppen, Würzmittel, flüssige Würze und Fertiggerichte in Dosen dessen Raviolliproduktion letztes Jahr die 60 Jahresfeier zum Anlass hatte.
      Danach ging es zur Abgabe unserer speziellen Kleidung wobei der grösste Teil die guten Schuhe am liebsten mit genommen hätten.
      Als besonderer Abschluss ging es in das Maggi interne Museum, das Ursprungsgebäude aus dem Jahr 1887 diente Julius Maggi zum Abfüllen der Maggi Würze und darum auch den Namen Gütterli-Hüsli trug. 
      Nach der Verabschiedung durch Martin Ruepp der uns in bravuröser Art durch seiner Wirkungsstätte führte und zu guter Letzt noch Fragen beantwortete ging es wieder Richtung Schaffhausen in die Speedy Pizzeria an der Hochstrasse in SH. Hier wurden wir für unsere Aufmerksamkeit in der Firma Maggi belohnt mit einer Pizza nach Auswahl deren kleine Pizza keinesfalls in der Grösse abfiel und sie war nicht nur gross, sie war wirklich gut. Genauso wie der Service. Den Wein mussten die Organisatoren mitbringen, alles zusammen führte zu einem unterhaltsamen, lockeren und wohltuenden Ausklang eines schönen Nachmittages der sich bis gegen 21 Uhr hinzog. Ein Dankeschön den Organisator, Steinemannbus und dem Radsportfreunden-Präsidenten René Dux der ja wieder alles einfädelte.

      Noch ein Wort zum Schluss zu unserem Referenten und Werkführer Martin Ruepp, er fährt mit seinen 45 Jahren fleissig und erfolgreich Radrennen auf der Strasse und auf der Bahn. Das in der Kategorie Mastersklasse. An der Masters-Weltmeisterschaft im Jahr 2016 in Manchaster/GB auf der Bahn holte er sich im «Scratch» (Massenstart auf der Bahn und gewertet wird in der Reihenfolge der Zieleinfahrt) in der Kategorie Masters den Weltmeistertitel. Letztes Jahr war es die Bronzemedaille die er sich wieder im Scratch an der WM in Los Angeles/USA nach Hause fuhr. 

    Bilder vom Besuch in der Maggi Singen

   Die Geschichte von Maggi Singen
   Video zu 60 Jahre Maggi-Ravioli
    Speedy Pizzeria!

Danke für Ihr Interesse

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